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Eine mitreißende Fußball-Story - das erste Buch über
"Turbine Potsdam"

 

worum gehts | die entstehung des buches | leseproben

 

Klicken Sie bitte auf ein Kapitel des Inhaltsverzeichnisses für die entsprechende Leseprobe.

 

Inhalt:

 

Eine Schnapsidee

Der Zettel an der Wandzeitung

Die gefälschten Papiere

Go west

Trainersuche

Moskau - Potsdam und zurück

Horst aus Hannover - kein Weg zu weit

Der lange Weg nach Potsdam

Einmal Amerika und zurück

Die Tränen der Viola O.

Easy Going

Heinis Heimkehr

Ein Zettel an der Wand

 

 

Die Tränen der Viola O.

 

Viola und Sandra bekamen das Zimmer mit der Nummer 53 in der 10. Etage des Internats. Viel Platz gab es zwar nicht, zwei Betten, zwei Schreibtische, zwei Stühle, zwei Schränke das war's, aber nachdem Viola ihre Borussia Dortmund Fahne und Sandra ihr Ariane Hingst Poster aufgehängt hatte, wurde es schon gemütlicher. Die Trainingspläne lagen auch schon bereit. Es konnte also losgehen. Das war vielleicht aufregend. Eines Tages gab es dann aber doch die ersten Tränen. Nicht aus Heimweh, davon konnte bei den Mädchen überhaupt keine Rede sein. Bernd Schröder war schuld. Der Turbine Trainer hatte nämlich Sandra mitgeteilt, dass sie bei der Saisonvorbereitung der Bundesligamannschaft mitmachen könne. Viola flippte total aus. Warum Sandra und sie nicht? Viola rief sofort zu Hause an, um sich erst mal richtig auszuheulen. Ihre Mutter war natürlich genauso außer sich. Das arme Kind. Also klingelte am Abend bei Bernd Schröder das Telefon und dran war Mutter Odebrecht, die sich bitter beklagte. Schließlich durfte auch Viola bei der Saisonvorbereitung mitmachen. Was für ein Triumph. Und trotz ihrer erst 15 Jahre schaffte sie es, ohne einen weiteren mütterlichen Anruf, von nun an immer dabei zu sein. Dieser frühzeitige Einstieg bei den Turbine- Frauen erleichterte den beiden Mädchen natürlich auch das Leben und Lernen in der Schule. Besonders Viola kannte keine Scheu und fand schnell Freundinnen in der Mannschaft. Besonders eng war der Kontakt in der Anfangszeit zu Franziska Lipack und Jana Schadrack. Die zwei Spielerinnen wohnten ebenfalls noch im Internat, und konnten Viola so bei den täglichen Notwendigkeiten unter die Arme greifen. Trotzdem war die Umstellung nicht leicht. Vor allem die sogenannten kleinen Dinge machten Viola zu schaffen. Keine Mama mehr da, die den Wecker stellt und die Pausenbrote schmiert.

 

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