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Eine mitreißende Fußball-Story - das erste Buch über
"Turbine Potsdam"

 

worum gehts | die entstehung des buches | leseproben

 

Klicken Sie bitte auf ein Kapitel des Inhaltsverzeichnisses für die entsprechende Leseprobe.

 

Inhalt:

 

Eine Schnapsidee

Der Zettel an der Wandzeitung

Die gefälschten Papiere

Go west

Trainersuche

Moskau - Potsdam und zurück

Horst aus Hannover - kein Weg zu weit

Der lange Weg nach Potsdam

Einmal Amerika und zurück

Die Tränen der Viola O.

Easy Going

Heinis Heimkehr

Ein Zettel an der Wand

 

 

Einmal Amerika und zurück

 

Keine andere Frau in der Bundesliga erzielte in der Saison 2001/ 2002 mehr Treffer, als Conny Pohlers. Das konnte natürlich auch der Bundestrainerin auf Dauer nicht verborgen bleiben. Fortan gehörte die inzwischen 24jährige regelmäßig zum Kader der Nationalmannschaft. Aber die ganz großen Taten traute Tina Theune- Meyer der jungen Potsdamerin noch nicht zu. Conny Pohlers saß meist nur auf der Ersatzbank und hoffte auf eine Einwechslung. So auch bei einem Freundschaftsspiel in Norwegen. Und das war äußerst ärgerlich, denn angeblich sollte der Trainer von Atlanta Beat im Stadion sein, um nach Verstärkungen für die nächste, mittlerweile dritte, WUSA Saison Ausschau zu halten. Als Conny Pohlers in der Halbzeitpause von ihrer nahenden Einwechslung erfuhr, sah sie sofort ihre Chance. Wenn der Profitrainer tatsächlich im Stadion war, dann sollte er sie auch sehen und zwar richtig. Kein Ball, dem sie nicht hinterher rannte, keinen Zweikampf, den sie nicht annahm. Conny Pohlers blieb zwar ohne Tor, aber sie hatte sich voll reingehängt und war nach dem Abpfiff demzufolge total kaputt. Als sie sich wieder erholt hatte und frisch geduscht aus der Kabine kam, stand vor ihr ein Mann. Der sprach englisch, hieß Tom Stone und war der Trainer von Atlanta Beat. Ob sie sich denn vorstellen könnte im nächsten Jahr für seinen Club zu spielen, wurde Conny Pohlers von dem Amerikaner gefragt. Was für eine Frage, natürlich konnte sie sich das vorstellen, nur sagen konnte sie es in diesem Moment nicht. Keine Spucke im Mund, dafür aber ein dicker Kloß im Hals. Conny Pohlers konnte erst wieder atmen, als Tom Stone ihr lächeln versprach, sich in den nächsten Wochen bei ihr zu melden, um alles in Ruhe zu besprechen. Sie hätte schreien können, an die Decke springen, alle umarmen, so glücklich war sie in diesem Moment. Eine Woche später klingelte bei Conny Pohlers das Handy, am anderen Ende Tom Stone aus Amerika.

 

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