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Eine mitreißende Fußball-Story - das erste Buch über
"Turbine Potsdam"

 

worum gehts | die entstehung des buches | leseproben

 

Klicken Sie bitte auf ein Kapitel des Inhaltsverzeichnisses für die entsprechende Leseprobe.

 

Inhalt:

 

Eine Schnapsidee

Der Zettel an der Wandzeitung

Die gefälschten Papiere

Go west

Trainersuche

Moskau - Potsdam und zurück

Horst aus Hannover - kein Weg zu weit

Der lange Weg nach Potsdam

Einmal Amerika und zurück

Die Tränen der Viola O.

Easy Going

Heinis Heimkehr

Ein Zettel an der Wand

 

 

Der lange Weg nach Potsdam

 

Das war also die neue Wohnung. Petra Hingst folgte ihrer Tochter neugierig erst in die Küche, dann ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer und schließlich wurde auch noch das Bad begutachtet. Ja wirklich, das lange Warten hatte sich gelohnt. Echt schön die Wohnung, nur so leer. Obwohl der Mietvertrag schon seit Wochen unterschrieben war, schien es Ariane mit dem endgültigen Einzug nicht besonders eilig zu haben. Und dabei musste bei ihr doch immer alles gleich perfekt sein. Vor über einem Jahr hatte sich die junge Berlinerin bei der Wohnungsgesellschaft in Potsdam als Suchende registrieren lassen. Seitdem waren ihr, quasi im Wochenrhythmus, immer wieder die unterschiedlichsten Wohnungen angeboten worden. Aber keine konnte gefallen. Zu groß, zu klein, zu laut, zu ruhig, ständig hatte Ariane etwas rumzumäkeln gehabt. Und dabei wollte sie doch unbedingt von zu Hause weg. Zugegeben, mit 25 Jahren wurde das auch langsam Zeit. Als die bedauernswerten Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft die Hoffnung fast schon aufgegeben hatten, geschah plötzlich ein Wunder. Ariane war rundum zufrieden. Ja, in diese Wohnung könnte sie sich vorstellen, einzuziehen. Vor allem aber lag das neue Domizil exakt auf halber Strecke zwischen ihrer Schule für Pysiotherapie und dem Trainingsgelände. Das hatte sie mit dem Auto extra überprüft. Und das war auch der einzige Grund, warum Ariane nach Potsdam ziehen wollte oder besser gesagt musste. Nie und nimmer hätte sie unter normalen Umständen ihr geliebtes Zehlendorf verlassen. Hier fühlte sie sich zu Hause, hier war die Welt noch in Ordnung, hier in Westberlin. Ariane Hingst hatte immer sehr großen Wert auf ihre Herkunft gelegt. Auch noch lange nach der Wende betonte sie stets, im Westteil der Stadt geboren worden zu sein. Mit dem Osten hatte sie nichts am Hut. Und auf keinen Fall würde sie jemals da hinziehen. Nun also doch.

 

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