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Eine mitreißende Fußball-Story - das erste Buch über
"Turbine Potsdam"

 

worum gehts | die entstehung des buches | leseproben

 

Klicken Sie bitte auf ein Kapitel des Inhaltsverzeichnisses für die entsprechende Leseprobe.

 

Inhalt:

 

Eine Schnapsidee

Der Zettel an der Wandzeitung

Die gefälschten Papiere

Go west

Trainersuche

Moskau - Potsdam und zurück

Horst aus Hannover - kein Weg zu weit

Der lange Weg nach Potsdam

Einmal Amerika und zurück

Die Tränen der Viola O.

Easy Going

Heinis Heimkehr

Ein Zettel an der Wand

 

 

Ein Zettel an der Wand

 

Ganz klar, die Frankfurterinnen vom 1.FFC, die Überflieger der letzten 5 Jahre waren angeschlagen. Probleme, die in Zeiten des Erfolges unter dem Teppich blieben, wurde nun nach draußen getragen. So besaßen beispielsweise die Nationalspielerinnen Birgit Prinz, Nia Künzer, Steffi Jones und Renate Lingor besondere Vermarktungsverträge. Die Stars verdienten damit deutlich mehr als ihre Vereinskolleginnen. Dafür mussten sie aber regelmäßig zu Sponsorenterminen und fehlten dadurch hin und wieder beim Training. Das führte zu Neid und Missgunst unter den Spielerinnen. Sandra Minnert und Bianca Rech, beide ebenfalls in der Nationalmannschaft, hatten deshalb bereits ihren Wechsel nach Bad Neuenahr angekündigt. Außerdem stimmte das Verhältnis zwischen Trainer und Fußballerinnen nicht mehr hundertprozentig. Monika Staab lebte mit der Torhüterin Marleen Wissink zusammen und hörte dadurch vieles aus dem Kreis der Mannschaft, was eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt war. Ein Spion in den eigenen Reihe hat natürlich niemand gern. So litt schließlich auch der Zusammenhalt innerhalb des Teams. Auch deshalb trat Monika Staab nach Saisonende als Trainerin zurück. All diese Punkte waren keinesfalls neu, doch da der Verein nun in der Krise steckte, wurden sie hervorgekramt und für den Misserfolg verantwortlich gemacht. Aber noch konnte der 1.FFC Frankfurt ja Meister werden. Dafür musste allerdings am letzten Spieltag Turbine Potsdam geschlagen werden. Die Anspannung in beiden Vereinen vor dem Herzschlagfinale war dementsprechend riesig.

 

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